Jugendzentrum Neuendettelsau
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02.02.2021 12:46

AGBs für die Freizeit an die Nordsee 14.-21.08.


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Allgemeine Reisebedingungen
des Jugendzentrums Neuendettelsau
I -Veranstalter und Anmeldung
Das Jugendzentrum steht unter der Trägerschaft von Diakoneo KdöR
Neuendettelsau als Veranstalter und ist ein öffentlich anerkannter Träger der
Jugendarbeit.
Die Freizeit wird von pädagogisch ausgebildeten Mitarbeitern geleitet und von
ehrenamtlichen (pädagogisch geschulten Mitarbeitern) unterstützt. Wir sind
gesetzlich verpflichtet, einige Reiserechtsbestimmungen in unsere
Teilnahmebedingungen mit aufzunehmen.
Mit der Anmeldung bieten Sie uns, dem Freizeitveranstalter, den Abschluss
eines Reisevertrages aufgrund der Ihnen in diesem Prospekt genannten
bindenden Leistungsbeschreibungen und Preise unter Einbeziehung dieser
Teilnahmebedingungen verbindlich an.
Die Anmeldung soll mit unserem Formular erfolgen. Der Vertrag kommt erst
mit der Reisebestätigung des Freizeitveranstalters zustande.
II – Zahlung des Reisepreises
Bei Erhalt der Reisebestätigung ist innerhalb von vier Wochen der gesamte
Reisepreis in bar zu entrichten (im Jugendzentrum).
III – Leistungen
1. Die Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung und den
allgemeinen Hinweisen in der Freizeitausschreibung bzw. Prospekt sowie aus
den hierauf Bezug nehmenden Angaben der Reisebestätigung. Nebenabreden
(Wünsche, Vereinbarungen), die den Umfang der vertraglichen Leistung
verändern, bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Freizeitveranstalter.
2. Vermittelt der Freizeitveranstalter im Rahmen der Reise Fremdleistungen,
haftet er nicht selbst für die Durchführung dieser Fremdleistungen, soweit in der
Reiseausschreibung auf die Vermittlung dieser Fremdleistungen ausdrücklich
hingewiesen wird.
IV – Rücktritt im Falle unvermeidbarer, außergewöhnlicher
Umstände
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Wird die Durchführung der Ferienfreizeit infolge bei Vertragsschluss nicht
vorhersehbarer, unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände (z.B. Krieg,
innere Unruhen, Streiks, Naturkatastrophen, hoheitliche Anordnungen,
Epidemien, Pandemien, Ausbruch von Krankheiten etc.) wesentlich erschwert,
gefährdet oder beeinträchtigt, so sind beide Seiten zum Rücktritt vom
Reisevertrag berechtigt (§ 651 h BGB). Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem
Gesetz.
Der Freizeitveranstalter wird dann den gezahlten Reisepreis erstatten. Der
Freizeitveranstalter ist verpflichtet, die infolge des Rücktritts vom Vertrag
notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die
Rückbeförderung vorsieht, Sie zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die
Rückbeförderung tragen der Veranstalter und die/der Reisende je zur Hälfte.
Im Übrigen fallen die Mehrkosten vollständig dem Reisenden bzw. der/dem
Personensorgeberechtigten zur Last.
V – Reiseabsage, Leistungs- und Preisänderungen
1. Wir können bis zu 20 Tagen vor Reisebeginn bei einer Reisedauer von mehr
als sechs Tagen vom Vertrag zurücktreten, wenn eine im Prospekt genannte
Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, bzw. sieben Tage vor Reisebeginn
bei einer Reisedauer von mindestens zwei und höchstens sechs Tagen.
2. Wir sind berechtigt, den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages aus rechtlich
zulässigen Gründen zu ändern. Änderungen oder Abweichungen einzelner
Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach
Vertragsschluss notwendig werden und die von uns nicht wider Treu und
Glauben herbeigeführt werden, sind nur zulässig, soweit diese Änderungen oder
Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten
Reise nicht beeinträchtigen.
3.Der Freizeitveranstalter ist verpflichtet, den Teilnehmer über eine zulässige
Reiseabsage bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl
bzw. Eintritt unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände oder einer
erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung unverzüglich nach
Kenntnis hiervon zu unterrichten.
VI – Rücktritt
1. Sie können vor Reisebeginn jederzeit von der Reise zurücktreten, der
Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang der
Rücktrittserklärung beim Veranstalter.
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2. Nach Ende der Anmeldefrist ist Ihre Anmeldung verbindlich. Tritt der
Anmeldende nach Ende der Anmeldefrist zurück oder tritt der/die Teilnehmende
die Freizeit nicht an, oder werden notwendige schriftliche Erklärungen nicht
rechtzeitig zurückgesendet, kann der Veranstalter einen angemessenen
pauschalen Ersatz für seine getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen unter
Berücksichtigung einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung verlangen.
Falls der zurücktretende Teilnehmer rechtzeitig vor Reisebeginn einen
geeigneten Ersatzteilnehmer stellt, entfallen diesem die Gebühren.
3.Wir empfehlen, eine Reiserücktrittskosten-Versicherung und eine
Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit
abzuschließen.
VII – weitere Vereinbarungen
1. Die Teilnehmer/-innen sind minderjährig, deshalb übernehmen wir als
Veranstalter durch unsere Freizeitmitarbeiter/innen für die Zeit der Freizeit die
Aufsichtspflicht. Der/die Teilnehmer/in ist zur Beachtung der Weisungen der
Freizeitmitarbeiter/innen verpflichtet. Die Freizeit ist ein Angebot für Kinder
und Jugendliche. Die Anwendung des Kinder-und Jugendhilfegesetzes (SGB
VIII) findet bei den Freizeit-Maßnahmen besondere Berücksichtigung.
2. Sie als der /die gesetzliche/n Vertreter/in geben mit der Anmeldung das
Einverständnis zu einer ärztlichen Behandlung des Kindes bei Unfall oder
Krankheit. In Notfällen gilt dieses Einverständnis auch für chirurgische
Eingriffe, sofern diese nach dem Urteil des Arztes für unbedingt notwendig
erachtet werden und eine vorherige Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s
nicht rechtzeitig eingeholt werden kann.
3. Erkrankungen, Allergien, Lebensmittel-Unverträglichkeiten usw. oder
Behinderungen sind dem Veranstalter vor oder spätestens mit der Anmeldung
mitzuteilen. Hierzu kann jederzeit auch ein Gesprächstermin vereinbart werden.
4. Medikamente dürfen nicht von den Mitarbeitern/innen verabreicht werden.
Falls eine Gabe lebenswichtig ist, muss der Teilnehmer eine schriftliche
Einverständniserklärung vom Arzt für die Mitarbeiter abgeben.
5. Außerdem erteilen die gesetzlichen Vertreter mit der Anmeldung für ihr Kind
die Erlaubnis zur Teilnahme auch an nicht ausdrücklich im Programm
aufgeführten, jedoch für die entsprechende Altersgruppe zulässigen Aktivitäten
und Veranstaltungen, sowie zum Schwimmen. Darf oder kann der /die
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Teilnehmer/in nicht schwimmen, ist dies dem Veranstalter ausdrücklich
mitzuteilen.
Ebenso geben Sie ihr Einverständnis dazu, dass die Teilnehmer/in in Gruppen
altersgemäße Aktivitäten ohne Aufsicht, nach Erlaubnis durch die Freizeit-
Mitarbeiter/innen, eigenständig unternehmen.
6. Handelt es sich um eine Freizeitmaßnahme, die evtl. ein erhöhtes
Gefährdungspotential hat (erlebnispädagogische Maßnahme, Schwimmen im
Meer,
Kanufahren und ähnliches), so bestätigen Sie, dass Ihnen dieser Charakter der
Freizeit bekannt ist.
7. Die Anmeldung beinhaltet außerdem das Einverständnis, Fotos und kleine
Filmaufnahmen der Teilnehmer/innen, die für die Dokumentation der Freizeit
bzw. Werbung für das Jugendzentrum (Homepage,….) geeignet sind , in
eigenen Publikationen zu veröffentlichen.
VIII – Ausschluss von Teilnehmer/innen der Freizeit
Wir behalten uns vor, Teilnehmer/innen vor Beendigung der Freizeit nach
Hause zu schicken. Die Freizeitmaßnahme soll für alle Beteiligten ein
wunderschönes Erlebnis sein und bleiben – wir entscheiden daher nicht
leichtfertig.
Es kann aber zu Situationen kommen, in denen wir es für notwendig erachten.
Dies geschieht immer nur nach einem intensiven Beratungs- und
Entscheidungsprozess aller Beteiligten.
In den Fällen von „Ausschluss“ (Erläuterung nachstehend) übernehmen der/die
Erziehungsberechtigte/n die gesamten Rückführungskosten und dieser hat
keinen Anspruch auf Rückzahlung.
1. „Ausschluss durch Störung“:
Stört der/die Teilnehmer/in eine Maßnahme nachhaltig, kann die
Freizeitleitung den/die Teilnehmer/in mit sofortiger Wirkung von der
Maßnahme ausschließen. Die Freizeitmitarbeiter/innen haben dem/der
Teilnehmer/in zuvor eine Mahnung auszusprechen.
2. „Ausschluss durch Gefährdung des Teilnehmers“:
Ist das leibliche Wohl bzw. die Gesundheit der Teilnehmer nicht mehr
gewährleistet oder kann die Freizeitleitung hierfür nicht mehr die
Verantwortung übernehmen, kann die Freizeitleitung den/die Teilnehmer/in
von der Freizeit ausschließen. Dies kann z.B. auch sein, wenn (gruppen-
)pädagogische Gründe es notwendig machen (z.B. starkes Heimweh; ein
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Kind verstößt wiederholt massiv gegen Regeln; eine Situation ist für das
Kind, oder die Gruppe nicht mehr tragbar).
3. „Ausschluss durch Rücktritt“:
Tritt der/die Teilnehmer/in nach Beginn der Freizeit zurück, hat der
Teilnehmer keinen Anspruch auf Rückzahlung seines Freizeitbetrages.
4. Die Freizeitleitung informiert bei einem Ausschluss die gesetzlichen
Vertreter des Teilnehmers.
IX – Versicherung
Der/die Teilnehmer/in ist durch das Jugendzentrum pauschal Unfall – und
Haftpflicht versichert. Die Versicherung tritt nicht bei Schäden ein, die sich
Teilnehmer untereinander zufügen oder die durch wiederholte und gegen die
Anweisungen der Freizeitmitarbeiter/innen erfolgte Handlungen entstehen.
X – Haftung
1. Der Veranstalter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
2. Für Nicht-Körperschäden, die weder vorsätzlich noch grob fahrlässig
herbeigeführt wurden oder die wegen Verschuldens eines Leistungsträgers
entstanden sind (§ 651 p BGB), haftet der Veranstalter nur bis zur Höhe des
dreifachen Reisepreises. Die deliktische Haftung bleibt hiervon unberührt.
1. Vermittelt der Veranstalter Fremdleistungen (z.B. Anreise mit Bus oder
Zug….), haftet er nicht für ein Verschulden des Leistungserbringers bei der
Durchführung dieser Fremdleistungen.
2. Der Veranstalter haftet nicht, wenn ein/e Teilnehmer/in einen Schaden selbst
verschuldet hat. Ein Eigenverschulden liegt auch dann vor, wenn ein/e
Teilnehmer/in den Weisungen der Freizeitmitarbeiter zu wider handelt.
3. Die Unfallschutz- und Haftpflichtversicherung des Veranstalters tritt
nursubsidiär ein, wenn ein Teilnehmer nicht privat versichert ist.
4. Der Veranstalter unterliegt auch als Körperschaft des öffentlichen Rechts der
Reisepreissicherstellungspflicht. Er wird einen Reisepreissicherungsschein an
die Teilnehmenden ausgeben.
5. Der Teilnehmer hat dem Veranstalter einen Reisemangel unverzüglich
anzuzeigen. Haftungsansprüche müssen innerhalb von zwei Jahren nach der
vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise schriftlich gegenüber dem
Veranstalter geltend gemacht werden. Macht der/die Teilnehmer/in (bzw. die
gesetzlichen Vertreter) Haftungsansprüche geltend, sind diese nach Ablauf
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der Frist ausgeschlossen, es sei denn, der/die Teilnehmer/in weist nach, dass
die Einhaltung der Frist unverschuldet versäumt wurde.
XI – Schlussbestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Pauschalreisevertrags oder
dieser Anmelde- und Teilnahmebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des
ganzen Vertrages zu Folge. Die Rechtsbeziehungen zwischen dem
Freizeitveranstalter und dem/der Teilnehmer/in richtet sich nach dem Recht der
Bundesrepublik Deutschland.
Stand: 29.01.2021
Veranstalter:
DIAKONEO KdöR
Jugendzentrum
Diakonin Sandra Mayer
Einrichtungsleitung
Wilhelm - Löhe - Straße 26
91564 Neuendettelsau
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Tel. 09874 8-2241
www.Diakoneo.de
sandra.mayer2@diakoneo.de